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Die Damen des HC Bruggen und des HC Rheintals trennen sich mit einem 27:27 Unentschieden. Nach Spielschluss ist man sich nicht sicher, für wen das nun ein gewonnener und für wen ein verlorener Punkt ist. Für den Schiedsrichter war es immerhin ein gutes und spannendes Spiel zum Pfeifen.

Die harten Fakten

Eine weitere Niederlage wie im Hinspiel wollte der HC Rheintal wohl um jeden Preis vermeiden. Er bestückte sein Kader entsprechend mit einer nicht unwesentlichen Auswahl an 2. Liga Spielerinnen. Diese zeigten sich „schlussament“ für 21 der 27 Tore verantwortlich.

Das erwartete einfache Spiel wurde es definitiv nicht, die Rheintalerinnen forderten alles von den Brögglerinnen. Hinten gewohnt sicher, agierte die Heimmannschaft vorne fast etwas zu kompliziert. Das schnelle Ball laufen lassen gelang nicht immer, meist machten sich die Damen mit Abbrüchen oder Prellen die Löcher in der Verteidigung selber wieder zu. So kam es, dass der HC Rheintal in Führung ging und sein Spiel aufzog.

Insbesondere in der zweiten Halbzeit zeigen die Damen dann allerdings viel Moral: In Unterzahl schiessen die Brögglerinnen 2 Tore und kassieren keines. Sie holen im ganzen Spiel dreimal einen 3-Tore Rückstand und drehen diesen 6 Minuten vor Schluss zu ihren Gunsten.
Weil insgesamt aber auch 4 verschossene Penalties, einige vergebene 100% Chancen aus dem Spiel sowie die Treffer an die Torumrandung, die uns die ganze Saison schon begleiten, auf unserem Statistikblatt stehen, gelang Rheintal in der letzten Spielminute wieder der Ausgleich.
So enden beide Halbzeiten jeweils Spiegelverkehrt (12:15 / 15:12), und es waren die Gäste aus dem Rheintal, die am Ende über den Punkt jubelten.

Die nicht so harten Fakten:

Elena parierte einen Penalty sowie den Nachschuss – eine Aktion, die ihr nicht nur den Jubel der Mitspielerinnen einbrachte sondern auch ein Thumbs-up des Schiedsrichters.

Auch die gegnerische Torhüterin verdiente sich Kudos mit ihrem ehrlichem Zugeständnis, dass unser Ball hinter der Linie war.

Rahel lief und versenkte erfolgreich einen Gegenstoss.
Selina zeigte das bis dato wohl beste Spiel in dieser Saison – und das in der Kreuzbleiche.
Viola schoss ihr schönstes Tor der Saison, und nicht nur das
Den Franken für die 100%-Quote teilen sich Signe und Emma.
Fiona verteidigte mit Herz und Verstand und zeigte hinten wie vorne eine ganz starke Leistung.

Im Prinzip gegen eine „2. Liga Mannschaft“ bestanden haben:
Cécile, Elena, Silvia, Viola, Signe, Fiona, Katha, Adrienne, Yasi, Savia, Selina, Emma, Rahel, Annett.