In einem beherzten Auftritt unterliegen die HC Bruggen Damen dem HC Amriswil im ersten Spiel des Jahres zwar mit 32:35, sie verkaufen ihre Haut aber mehr als teuer.
Vor dem Anpfiff gab es erst mal eine kleinen Aufreger wegen der Trikotfarben. Amriswil – Vereinsfarbe pink – wollte in violett spielen. Das war dem Schiri zu nah an unserem blau, so dass wir auf die monochromatische Farbe Lila switchen mussten. Dass sich das Schiritrikot und Elenas Goaliepulli in den Farben sehr viel näher waren, war Nebensache.
Von solchen Farbspielereien lassen sich die Brögglerinnen selbstredend nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem Wissen dass das Hinspiel mit 10 Toren verloren ging, wollten wir es diesmal wie Odi machen. So starteten die Brögglerinnen konzentriert und mutig. Die Verteidigung – immer noch unser Prunkstück – stand gut und im Angriff suchten die Damen die Schnittstellen – und fanden sie erfolgreich.
So viel Kampf und Gegenwehr haben die Amriswilerinnen wohl nicht erwartet, weshalb sie dann rasch ihren Trumpf in Form von Frau Fink einwechselten. Wann immer diese ins Laufen kommt, ist es schwer bis unmöglich sie zu stoppen.
Dem Rest der Mannschaft waren die Damen aus St. Gallen jedoch mehr als ebenbürtig, und so zeichnete sich auch für diejenigen, die den Match nur via Ticker verfolgten, ein spannendes und hochwertiges Spiel ab.
Mit einem drei Tore Rückstand wechselten wir die Seiten.
Für einmal wurde auch der Beginn der zweiten Halbzeit nicht verschlafen, die Brögglerinnen spielten weiter unerschrocken, mit Herz und vor allem einfach auf. Und so gelang in der 46 Minute der verdiente Ausgleich.
Eine Tatsache, welche die Amriswilerinnen wieder mit ihrem Trumpf konterten. Die Thurgauerinnen legten so wieder bis auf zwei Tore vor, Bruggen blieb dran. 3 Minuten vor Schluss stand es 31:31. Dann pfiff der Schiri die wohl entscheidende 2-Minuten Strafe gegen uns zu viel (im Übrigen hat er die gelbe Karte kein einziges Mal gebraucht – Trikotfarbe und Goaliepulli waren ihm dann eben doch gelb genug). Diese Strafe ermöglichte es den Amriswilerinnen, den zwei Tore-Vorsprung wieder herzustellen. Am Schluss pokerten wir mit einer offensiven Deckung hoch, so dass die Differenz bei Spielschluss wieder bei drei Toren lag.
Auch wenn es dann eben nicht wie bei Odi sondern eher wie bei Tanguy endete: Die Brögglerinnnen müssen sich an diesem Samstag gar nichts vorwerfen, den Unterschied machte effektiv nur eine. Solange wir weiter so spielen, purzeln die Punkte in der Rückrunde auf unsere Seite.
Der Fakten mehr:
- Carina spielt auf ungewohnter Position wohl den Match ihres Lebens 😉
- Mara ist und bleibt unsere Aggressivleaderin – sie kämpft bis zum Umfallen um jeden Ball (im wahrsten Sinn des Wortes)
- Adrienne lässt sich nur stoppen, wenn der Schiri sie wegen einer Wunde vom Feld schickt
Nie aufgesteckt haben:
Elena, Lara, Kim, Mara, Angi, Adrienne, Yasi, Savia, Carina, Tamara, Emma




